Das Ende ist nah!

Die Pandemie geht dank Omikron diese Corona-Saison schön früher in die Sommerpause. Infektionen aller Orten, im sechsstelligen Bereich, aber+ so wenig los in den Krankenhäusern, dass sich einige Medien schon wieder erdreisten, über die Grippe zu berichten (Anm.d.Red.: Die ist wenigstens auch gefährlich für Kinder und damit offensichtlich inzwischen vom Sensationsfaktor her interessanter, als tagein tagaus über mögliche Schulschließungen zu spekulieren. Und sind wir einmal ehrlich, das künstlich aufgeblasene Thema von angeblichen Häufungen von Long-Covid bei Kindern, war ohnehin nur eine vorgeschobene Diskussion der Coronatiker, um einen Grund für die Kinderimpfung zu haben).

Auch die anderen europäischen Länder sehen langsam ein, dass die Demonstranten auf den Straßen offensichtlich doch nicht so komplett falsch liegen und kippen nach und nach die kranken Ideen, die sich einige Verantwortliche im Laufe der Pandemie ausgedacht haben. So haben die Rechtsberater von Boris Johnson offensichtlich erkannt, dass er mit seiner Impfpflicht beim Pflegepersonal angesichts eines wirkungslosen Impfstoffes und einer harmlosen Corona-Variante vor den Gerichten krachend scheitern wird. Heute hat er deshalb angekündigt, die Pläne für eine solche Maßnahme nicht weiter zu verfolgen.

Richtig ungemütlich wird es inzwischen für die österreichische Regierung. Quasi dem europäischen Patient Null in Sachen Impfpflicht, Lockdown und Volksverarsche in Pandemiezeiten. Nicht nur, dass man hier auf Druck der Straße ab nächster Woche zurück zu 3G in Handel und Gastronomie gehen muss. Das Verfassungsgericht hat nun endlich dem Bundesgesundheitsminister Wolfgang Mückstein offensichtlich genau die Fragen zugesendet, auf deren Beantwortung ich auch in diesem Blog seit zwei Jahren dränge (Anm.d.Red.: Für jeden zum Selbernachlesen unter: https://reitschuster.de/post/game-over-setzen-wiens-verfassungsrichter-die-regierung-matt/). Die Ösi-Regierung hat nun bis zum 18. Februar Zeit darauf zu antworten. Mit dabei sind solch interessante Fragen, wie beispielsweise nach der seltsamen Zählweise der Corona-Infizierten in den Krankenhäusern, inwieweit eine Corona-Infektion wirklich ursächlich für das Versterben eines Patienten war (Anm.d.Red.: Das berühmte ´an/mit´-Corona-Paradoxon), wieso man glaubt durch eine Impfpflicht mit einem nicht wirksamen Impfstoff eine Pandemie beenden zu können oder wieso Ungeimpfte in diesem Zusammenhang die größere Gefahr für die Gesellschaft darstellen sollen. Kurz gesagt, das österreichische Verfassungsgericht erwartet nun endlich Antworten zu den Fragen, die die Politik auch in Deutschland stets mit dem Prädikat der Verschwörungstheorie versehen und in der Folge eine Beantwortung verweigert hat.

Ich gehe davon aus, dass auch unsere Bundesregierung mit zunehmender Besorgnis auf diesen besagten 18. Februar blicken wird, denn auch Lauterbach, Wieler und Co. wissen ganz genau, dass ihnen mit zunehmenden Lockerungen in anderen europäischen Ländern derselbe Druck entgegenschwappt und damit auch dieselben Fragen blühen werden, auf die sie ebenfalls wenig befriedigende Antworten haben werden.

 

Ich lehne mich auf jeden Fall zurück und genieße in den kommenden Wochen die Schmierenkomödie, bei der unsere Regierung, allen voran der Bundesgesundheitskaspar versuchen wird, ohne Gesichtsverlust die Impfpflicht zu beerdigen und die sinnlosen Corona-Regelungen abzuschaffen. Sind es doch genau die Forderungen, die viele Bürger in den letzten Wochen bei ihrem Protest auf der Straße formuliert haben. Normale Bürger, denen sogar der eigene Bundespräsident unterstellte, sie würden sich mit rechten Kräften gemein machen, in dem irrigen Glauben, man müsse sich so nicht mit den Inhalten beschäftigen. Das ist das Interessante an einigen dieser sogenannten Verschwörungstheorien. Man muss nur ein wenig warten. In der Retrospektive entpuppen sich dann durchaus einige als überraschend realitätsnah.